Archiv

Bildergallerie

Musik

Anleitungen

Conberichte

Aus Kendersicht:

Aus den Aufzeichnungen
des Brin Liegerfeld:

Veranstaltungen

   

Die Welle

 Text: Rudyard Kipling
 Musik: Tuck
 mp3 von jotano


 em          am     em
 Welle wogte an den Strand,
 em               am       D
 griff nach eines Mädchens Hand,
 G           D     C
 das in Abendsonnenglut
 am                          em
 heimwärts wandert durch die Flut.

 Zarte Brust und schlanker Fuß,
 wahrt euch vor des Schmeichlers Gruß:
 Höre, Kind mein sanft’ Gebot!
 Warte! Bleib, ich bin der Tod!

 Drüben ruft der Liebe Glück.
 Schmachvoll wär’s, blieb ich zurück.
 Dort im Fluß der helle Klang.
 War’s ein Fisch, der spielend sprang?

 Schlanker Fuß und zartes Herz
 harrt der Fähre heimatwärts.
 Hör auf mich, die Welle droht,
 Warte Kind! Ich bin der Tod.

 Liebster ruft da muß ich eilen.
 Schande träf mich, wollt ich weilen.
 Welle, Welle wogt und ringt,
 mächtig ihren Leib umschlingt.

 Töricht Herze, treue Hand,
 kleiner Fuß trat nie ans Land.
 Welle wandert, Welle rot,
 wogt hinab und trägt den Tod.

Interner Bereich
  Zuletzt geändert am 17 Februar 2008 12:55 Uhr  
   
   
Impressum     Kontakt Bearbeiten - Ältere Fassungen - Druckansicht - Aktuelle Änderungen