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Ich (Anne) stelle mal einfach einen Post aus dem Illium Forum hier rein und schließe mich der Meinung des Spielers voll an:


Review von Kristalis (Eric)

So, hier mein Review vom Con Illium 1,3 das vom 19–21.08.(Preis: 40 Euro) in der Nähe von Wolfsburg statt fand.

Die Story: Osrun hat eine Taverne beim Würfeln gewonnen, und lädt alle Bekannten und Unbekannten auf Durchreise zu einem Fest ein. Doch als die Abenteurer bei der Taverne ankommen, ist der Ort verwüstet, Osrun und sein Freund Finn sind verschwunden. Es stellt sich heraus, dass die Natur korrumpiert ist und ein dunkle Kraft am Werk ist, die sich aus bösen Taten nährt die einst hier begangen wurden. Tatsächlich ist ein mächtiger Dämon hier am Werk. Das Reich der Hölle berührte schon fast unsere Ebene, und wer Zauber wie Magie Spüren, Magische Analyse, usw. zauberte, befand sich in der Hölle wieder, wurde dort grausam gefoltert. Die Sünden der Vergangenheit spielten sich als gespenstische Szenen ab, und das jeweilige fatale Ende musste von den Abenteurern abgewendet werden. Nachdem ein ermordetes Einhorn beerdigt wurde, ein Nymphe geheilt und die Gegend vom bösen Einfluss gereinigt, wurden Osrun und Finn gerade rechtzeitig von Orks befreit, bevor sie gebraten werden konnte. Osrun hing schon am Spieß mit einem Apfel im Mund *G* Am selbigen Abend erscheinte der Dämonenfürst mit seinem Gefolge, der aufgebracht war über die Reinigung des Ortes. Nachdem seine Höllenbrut vernichtet war, war der mächtige Höllenfürst für viele viele Jahre gebannt. Osrun, über diesen Erfolg erfreut, spendete Freigetränke für alle in einem rauschenden Fest.

Plot: Sehr solide. Alle hatten etwas zu tun. Es gab Rätsel von einem Orakel, es gab Geistererscheinungen, abwechslungsreiche Gegner. Wirklich gefährlich wurde es nur, wenn man in der Hölle war, und dort gefoltert wurde. In sich war die Logik der Geschichte weitgehendst geschlossen. Dadurch das viele Teile des Plots (die Geistererscheinungen) konstant liefen, kam keine Langeweile auf.

Besonders Lobenswert: Keine Artefaktsammelei, die in einem Endritual mündet. Ja der Plot war ganz ohne Magier, Magie lösbar! Negativ: Die Endschlacht war eher durchschnittlich, am Ende waren die Spieler etwas verwirrt. Hatten wir wirklich gesiegt (laut SL ja!)

Location: Wunderschön. Drei kleine malerische Seen, mit klarem Wasser, Seerosen am Rande von einem Wald. Schöner ebener Zeltplatz, allerdings für max. 70 Spieler wohl geeignet. Störend waren die Touris, die durch das Lager wanderten, sowie die Alten die in der angrenzenden Seeklause einen 90zigsten Geburtstag feierten, in dem sie laut Matrosenlieder schmetterten. Die sanitären Einrichtungen waren sauber (von der Gaststätte gestellt).

SL: Die 5 SL waren nett, hilfsbereit, undogmatisch in ihrer Spielbetrachtung. Sie hatten einen guten Überblick, und man musste eigentlich nie lange warten, wenn man eine gebraucht hat.

NSC’s: Haben Fair gekämpft und gespielt, im Zweifelsfall wurden Situationen zugunsten der Spieler interpretiert. Die Fehler der NSC Noobs waren nicht tragisch. Besondere Lichtblicke war die witzige Darstellung von einem fischenden Ork und Goblin, die sich gegenseitig die Fische abluchsen wollten, sowie eine kleine Gobo mit fantastischer Gesichtsmimik, die Aarons Anhängsel (Maskottchen?) war.

SC’s: Nette Spieler, die fair und angemessen ihre Rollen ausgespielt haben. Die Kämpfe waren schwer in Ordnung, trotz mitunter sehr starke Char’s kein Powerplay. Gern wieder mit den Leuten!

Ausstattung: Für 40 Euro absolut Top. Die NSC’S waren bestens Ausgestattet. Vom wütenden Bauernmob über den Dämonenfürsten hin zu Baummenschen waren die Kostüme meist gut ausgesucht: Ausnahme war die Endschlacht, wo Dämonen mit Skelettköpfen zu Verwirrung bei den SC’s geführt haben. Die Orga hat keine Mühe gescheut in der Detailliebe: Einzelbriefing, Gerüchte für Legendenkunde, eine Taverne, Kräuter zum Sammeln, geile Folterkammer, Scheinwerfer + Musik für die Endschlacht. Ambientezelt wurden Sven (Maedanon) und mir gestellt, Mineralwasser war kostenlos erhältlich.

Tolles Goodie: nach der Endschlacht unbegrenzt Met, Flensburger Pils und Fruchtwein für alle!

Gesamt: Für mich das beste Con der letzten 12 Monate. Vorbildlich insofern, wie eine Orga die Möglichkeiten ausschöpfte, alles an Spielspaß aus einem kleinen Con rauszuholen. Für mich war es auch sehr befriedigend, da die SL mir was Feenmagie anbetraf Narrenfreiheit gegeben, und ich habe sie genau so genutzt, wie ein Narr Das Preis/Leistungsverhältnis war hervorragend. Beim nächsten Illium bin ich wieder dabei!


Noch ein kleines Fazit von mir: Ich habe auf diesem Con das erste Mal meine Priesterin gespielt. Die Orga ist super auf die Charaktergeschichte eingegangen, wie bei vielen anderen Spielern auch. Die SL war immer(!) erreichbar und hat einem total lieb weitergeholfen, sogar beim Sachen schleppen *g*. Ganz besonders toll fand ich, dass mich die Jäger der Nacht bei sich aufgenommen haben und dass mit ihnen ein fabelhaftes Spiel zustande gekommen ist. Das Illium bekommt von mir glatt weg die Note 1.

Anne

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  Zuletzt geändert am 26 September 2006 13:16 Uhr  
   
   
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