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Im Lande RuwenienIch bin für eine Weile in Eleat herumgereist. Da traf ich eines Tages meine Omi. Sie heißt Winnie Kuchenglück. Zusammen sind wir nach Ruwenien gereist, um Antarion zu besuchen. Im Rondustempel in Hawen haben sie uns nämlich gesagt, dass er da ist, um eine Botschaft einzuweihen. Omi ist gar nicht zwar nicht so lustig wie andere Kender, aber sie backt gaaanz leckeren Kuchen. Und sie kennt ganz tolle Spiele. Deswegen war es auch nicht langweilig mit ihr zu reisen, denn sie ist immer gaaanz lieb zu mir. In Ruwenien habe ich dann ganz viele Freunde wiedergetroffen. Antarion natürlich, aber auch Vina, Turael, Askir und Kitiara waren dort. Aber Lorni war nicht da. Dafür wiederum Kendal, der Geschichtenschreiber. Von dem hat mir Omi dann auch eine Geschichte besorgt, die Geschichte der Helden des Südens, was ja normalerweise ein Schattentheater ist, was ich ja später mit aufführen durfte. Aber zuerst kam der Tanz. Wir spielten die Tourdion, also Harradings und ich. Und während ich flötete, tanzte ich mit, weil wir sonst ein Mädchen zuwenig gewesen wären. Bloß Omi wollte dann Antarions Zimmer sehen, also sind wir zu ihm gegangen. Und Omi wollte ganz viel von Antarion wissen und ich auch, weil sie ihm so interessante Fragen stellte und ich zeigte den beiden meine neueste Steinchensammlung. Ganz besonders interessant waren die grüne Murmel, der blaue und der durchsichtige Stein mit den Rissen. Wenn man die ins Kerzenlicht hielt, sah das ganz toll aus. Das fanden die anderen beiden auch. Am nächsten Morgen wollte Omi direkt wieder nach Hause fahren. Weil sie mir einen Kuchen versprochen hatte, war das auch in Ordnung. So sind wir also wieder nach Hawen gereist. Wir haben uns eine kleine Hütte gesucht und da haben wir zusammen eine Geschichte für Antarion geschrieben. Die ging ungefähr so: Brüderchen und Schwesterchen Es waren einmal 2 Geschwister. Die hatten einander ganz furchtbar lieb. Doch eines Tages war das Schwesterchen verschwunden. Brüderchen suchte überall nach ihr. Er suchte auf dem größten Berg der Welt, dort fand er die goldene Eichel. Er suchte auf dem Markt der buntesten Stadt – dort fand er lustigen bunten Sand. Er suchte an den weißen Stränden des Ostmeers, wo er ganz wunderbar hübsche Muscheln und Perlen fand. Doch von Schwesterchen keine Spur. Da fragte Brüderchen schließlich den kleinen Vogel, der ihn stets begleitete, ob er nach der Schwester suchen könne. Da flog das Vögelchen los und nach einem Jahr und einem Tag kam es zurück, mit einer glitzernden Perlenkette um den Hals. Es flüsterte, dass das Brüderchen zum Herrn des Winters gehen müsse. Und so ging das Brüderchen zum Herrn des Winters. Dort waren Häuser aus Schnee und Eiszapfen, die vom Boden zur Decke wuchsen. Der Winter war nicht zu Hause und so kam das Brüderchen schließlich zum Stein des Winters. Nachdem er ihn in die Tasche gesteckt hatte, weil es an diesem Platz eindeutig zu kalt für den Stein war, wusste er, wo er hin musste: nämlich nach Norden. Er lief drei Tage und Nächte hindurch, doppelt so schnell, wie er normalerweise gelaufen wäre. Dort fand er dann eine große Trauerweide. Er kitzelte sie aus und da begann sie zu lachen. Als Dankeschön, dass sie ihn wieder fröhlich gemacht hatte, sagte sie ihm, er müsse einfach nach Nordosten laufen. Dort würde er eine Höhle finden und damit auch seine Schwester. Brüderchen bedankte sich und lief zur Höhle. Dort verwandelte er einen Drachen in einen Blumentopf und sagte dem Eiswittchen, sie solle es alle zwei Tage gießen. Schwesterchen, die alles mit angesehen hatte, fiel ihm freudestrahlend um den Hals. Uns so hatten sie sich endlich wieder und wenn sie nicht gestorben sind, dann freuen sie sich noch heute. (Fotos) « Eleat ist ein schönes Land... | HeppiBeutelchen | Wie ich wieder einmal Antarion fand » |
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| Zuletzt geändert am 11 März 2008 20:57 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||
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