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Ölvaldur, ist wie sein Vater und dessen Vater davor, Köhler. Ein lebhafter Bursche. Mit Hand und Herz bedient er seine Axt. Die Siedlung in der er aufwuchs liegt sehr versteckt, man sieht bestimmt zwei Tagesmärsche lang nur Wald. Grüß euch!… …sagte ich auch, als ich zum ersten mal verblüfft Hildolfurs Truppe sah. Fremde sind hier so selten wie Schnee im Sommer. Wer seid Ihr, wo kommt ihr her, wo geht ihr hin und kann ich mit? Ich habe nicht die geringste Ahnung warum diese Fragen über meine Lippen kahmen, ich war ein glücklicher Köhler, und bei der letzten Frage hätte sich mein Vater fast in den Fuß gehackt. Gekränkt sah er zu mir auf und fragt mich ob mein Leben hier so schlecht sei, ich verneinte. War aber der vollen Überzeugung, dass meine Möglichkeit etwas Anderes außer “Bäume zu fällen” noch kennen zu lernen gleich weiterziehen wird. In aller Ruhe erklärte ich meinen Eltern dass ich nicht undankbar seien will, aber es an der Zeit sei die Gelegenheit beim Schopf zu packen. Als mein Opa darauf hin zu mir kahm sagte er: “dann will ich auch die Gelegenheit beim Schopfe packen, und mein altes Kettenhemd und den Helm raussuchen. Zum Abschluss sagt er bloß noch “pass auf Ihn auf” zu seiner Axt” Drückt mir dieses riesige wertvolle Erbstück in die Hand und sagt ich soll sie hüten und auch meinem Enkel schenken, wenn er so weit ist. So habe ich mich also von meinen Eltern verabschiedet, um von Hildolfur zu lernen wie ich meine Axt auch gegen bewegliche Ziele benutzen kann. Und so führte uns unsere erste gemeinsame Reise nach Starkadsund zum Thing der Lendermannen. Dort haben die Lendermannen einen Hetmann gewählt, und mit dem Roten Stier, den Chatten und uns Hatafjordingern für kommende größere Schlachten Bündnisse geschlossen. Außerdem haben wir sehr gelacht, Mittsommer gefeiert und bei der Gelegenheit für Schlachtenglück zu den Göttern gebetet. Da ich ja nur einfacher Köhler bin und weder Kupfer, noch Silber oder gar Gold hatte bestand mein persöhnlicher Tribut an die Götter darin ein Lagerfeuer zu machen das zwei Tage lang lebte. Es war schließlich auch das Feuer in dem zu den Göttern gerufen wurde. Unser Packt wurde auch gleich auf die Probe gestellt als es darum ging den Lendermannen bei Ihrem Abendteuer zur Seite zu stehen. Aber die Mühe sollte gut belohnt werden. Die Lendermannen wissen zu feiern, und Ihr eigener Braumeister ist nicht nur ein guter Kämpfer, sondern braut auch starkes aber schmackhaftes Bier und kocht gutes Essen. Jedenfalls habe ich in der doch kurzen Zeit in der ich Hildolfur folge schon etwas erleben können, und bin mir sehr sicher, dass das noch lange nicht Alles war. Ich freue mich doch über die Entscheidung meine sieben Sachen gepackt zu haben. Bisher kann ich jedenfalls nicht bezweifeln den richtigen Leuten in die Schlacht zu folgen. Und tatsächlich behielt ich mit meiner Vermutung Recht. Ich fuhr mit leeren Taschen aus nach Myhland und schon jetzt ist ein gutes Gewicht im Beutel. Auch wenn ich gleich zur Feier wieder einen Teil versoffen und verwettet habe ist dennoch anständig viel Kupfer und sogar ein Silber übrig. Zu meiner zweiten Heerfahrt habe ich viel gelernt, und nochmehr gesehen. Zwar konnte Hidolfur nicht, aber mit den Lendermannen in die Schlacht zu ziehen war auch ein Riesenspaß und eine große Herausvorderung gleichzeitig. Alles ähnelte irgendwie der ersten Heerfahrt, nur war das Land der Drachen größer, aber die Ausbeute gringer. Oder habe ich einfach zuviel erwartet? Jedenfalls kann ich meinem Vetter Jan, dem Wirt in Geros Metstube wieder viel berichten. Doch jetzt lasst uns rasten. “Ich mach dann mal Holz” |
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| Zuletzt geändert am 30 März 2012 17:04 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||
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