Trigardon

Flutländer

Arbonier

Charaktere

   

Rion ahn Kreeh

gespielt von Christian Timmermann

geb.: 1182

Rion wurde geboren als zweiter Sohn des Familienoberhauptes der ahn Kreeh, Dagosch und einer seiner Gefährtinnen Sinnorah.

Er genoss immer den Wohlstand der direkten Verwandtschaft zu Dagosch. Er wurde unterrichtet in allen Waffenkünsten die irgend jemandem in der Familie geläufig waren, im Schreiben und lesen, in der Kunst der Kriegsführung des eigenen und fremder Völker, sowie im besonderen in den Lehren des Ria Commons. Dies alles war möglich durch seine direkte Verwandtschaft und seine Bestimmung als Zweitgeborener.

Denn wie es seit nun mehr als drei Generationen Tradition ist, begeben sich alle Zweitgeborenen als Herren ihrer selbst und Missionare für die sieben in die Fremde. Und wie es verständlich ist gibt man diesen eine hervorragende Ausbildung gleich den Erstgeboren mit dem Zusatz des Unterrichts in der Kriegskunst fremder Völker. So verdingen sich dann auch viele Dieser als Söldner.

Rion jedoch strebte nie ein solches Leben an, er wollte immer erreichen was sein Vater erreichte. Den Vorstand über die Familie ahn Kreeh. Sein Vater war auch ein Zweitgeborener. Doch er war zurückgekehrt nach den vorgeschriebenen zwei mal sieben Jahren. Und das mit reichlich Beute. Er hatte sich als Feldherr in fremde Dienste gestellt und doch immer für den Ruhm der Sieben gestritten. Nun durch seine Erfahrung und seinen Wohlstand wurde er von allen als das Oberhaupt der Familie anerkannt und verehrt.

Rion musste also auch die vorgeschriebenen mindestens zwei mal sieben Jahe außerhalb der Flutlande verbringen. Missmutig doch voller Tatendrang und sich den sieben sicher machte er sich auf den Weg. Die ersten Jahre verbrachte er als Söldner , bei vielen Herren und in vielen Schlachten, meist als Trupp oder Kontingentsführer. Doch diese harte und unbefriedigende Zeit Endete mit der Reise nach Norvenija. Theodus, der Verweser des Wesports, und Thronerbe Norvenijas schickte sich an mit Hilfe der Gilde, ganz Trigardons und den Sieben ein Heer aufzustellen um seinen rechtmäßigen Platz einzunehmen. Denn Norvenija war von den Jüngern des Namenlosen, den Ketzern unter der Zahl die da einer mehr als Sieben ist, besetzt und unterjocht worden. Das Böse wart dort stärker als je zuvor gesehn. Der Sold den Theodus bot war gut, und die Sache konnte gerechter und den sieben wohlgefälliger nicht sein. So beschloss auch Rion sich zu verpflichten. Man landete in Norvenija, doch am Strand wartete niemand außer den eigenen Truppen, so wurde schnell ein Lager aufgeschlagen und befestigt. Keine Minute zu früh denn schon erkannte man die ersten feindlichen Söldnertruppen im Wald. Doch nicht genug, Welle auf Welle folgten, und wenn man sie erschlug erhuben sie sich sogleich aufs neue. Die Anhänger der Namenlosen, der von den Dienern der Sieben nur mit Vorsicht bei seinem Namen Botan genannt, waren überall unter ihnen und setzten Rions Kameraden und ihm schwer auch mit bösem Zauber zu. Doch dem nicht genug, durch einen fremden Söldner durch Mord an Ihresgleichen aufgestachelt, erhoben sich auch die Bauern Norvenijas gegen die Befreier. Doch wie die Lage immer bedrohlicher wurde, wurden die Streiter auf Rions Seite immer vertrauter. Der Dan Ishan,mit Trogan, Ogrim und Mara wurde ihm gar zum Vorbild, eine Gemeinschaft von Kriegern, die sich im Namen der Sieben zusammengefunden hatten, und nun gemeinsam Seite an Seite, jeder Jedem vertrauen gegen das Böse fochten. Auch traf er dort Ferrus, auch ein ahn Kreeh, den er noch von den Langen Wintern unter der Fellkuppel kannte. Ferrus hatte sich für die Überfahrt dem Dan Ishan angeschlossen. Doch hier in Norvenija zeigte sich, das die Gemeinschaft der Fluländischen Schwerter, dem Dan Ishan wohl keine weiteren Mitglieder aufnehmen würde. So überheblich und abweisend diese sich Rion unnd Ferrus gegenüber verhielten. So beschlossen Rion und Ferrus von nun an, wieder gemeinsam, da sie aus der selben Sippe stammten ihren Weg zu beschreiten. Und der Führte sie so schnell sie konnten aus Norvenija, denn obwohl man die Stellung hatter halten können um dem Haubtkontingend die Landung zu ermöglichen, so war doch abzusehen das die Krieger des Reichs und der überhebliche Klerus, unter dem inkompetenten Theodus scheitern würden. Kein Wunder, den es stellte sich heraus, das Theodus wohl nur zum Schein den wahren Glauben an die Sieben angenommen hatte um Hilfe und Lehn zu erlangen.

Die Sieben führten nun Ferrus und Rion in das Land der Drachen.Diese schickten sich an zu behaubten sie seien Götter, doch wurden sie dafür gestraft durch die Hand der Sieben, die statt ihnen zu helfen das Getier gegen die Drachen gewähren ließ. Schon wieder war die Inkompetenz und das Mangelde Vertrauen Trigardons in die Sieben bestraft worden, denn dieses hatte sich auf die Seite des silbernen Drachen geschagen. Jede Schlacht ging verlohren, ohne das man Rion gehört hätte der vor jeder Gefahr gewarnt hatte. So beschloss Rion von nun an nur noch den sieben selbst zu folgen, ihren Weg zu gehen, wie sie ihn für ihn darlegen würden. Und so meditierte er, las die heilige Schrift, und ließ sich von ihnen führen durch Gebet und Tat. Schon bald, es war in einem kleinen Dorf im Wald, erhörten ihn die Sieben. Sie gestatteten ihm für sie zu wirken, undso konnte er ein wildes Monster mit einem Feuerball niederstrecken, ohne sein Schwer anstregen zu müssen. Bloß durch den Glauben an die Sieben war ihm solche Macht möglich. Nicht solch schändliches Botanswerk wie es die Arkanen üben, sondern der Wille Ria Modans, des Gottes des Feuers und Kampfes stand ihm nun ganz eigen bei. Sodann am nägsten Morgen wurde ein Reisender von einer verfluchten giftigen Krankheit befallen. Dieser wart Kristalis geheißen. Er wahn im Fieber, seine Haut wurde schwarz und das Leben wich aus ihm. Doch Rion stannte ein Gebet an Ria Degora den Gott des Schlafes und des Todes, diesen einen noch nicht zu sich zu nehmen, damit Rion ihm die Wahrheit über die Sieben verkünden könne. Und Ria Degora trat zurück von dem was sein war, und schenkte Kristalis einen tiefen Schlaf, der einem anwesenden Alchemisten und Rion Zeit gab ein heilendes Gegengift zu brauen. Und so wart Kristalis gerettet und Rion verkündete ihm über die Sieben. Dieser jedoch zweifelte noch, er war ja nicht ganz unerfahren, doch ob er nun wirklich weiß über die Sieben, oder zweifelnd untergehen wird, das konnte Rion nicht mehr herausfinden. Denn ihre Wege trenten sich Tags darauf. So wandelt Rion nun weiter auf dem Pfad der Sieben. Auf ihre Stärke vertrauend, sich seiner Schwäche bewusst, hoffend auf die Einigung Trigardons, und darauf das ein würdiger, weiser, wissender, und gerechter Anführer gefunden werden möge.

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  Zuletzt geändert am 03 Dezember 2006 11:08 Uhr  
   
   
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